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Italien-Lexikon

Italien-Lexikon

Schlüsselbegriffe zu Geschichte, Gesellschaft, Wirtschaft, Politik, Justiz, Gesundheitswesen, Verkehr, Presse, Rundfunk, Kultur und Bildungseinrichtungen.

2., völlig neu bearbeitete und wesentlich erweiterte Auflage.
Herausgegeben von Richard Brütting und Birgid Rauen.
Berlin: Erich Schmidt Verlag, 2016 (ISBN: 978 3 503 15552 1).

Das Italien-Lexikon ist eine umfassende und detaillierte Informationsquelle über die italienische Halbinsel von der Bildung des Nationalstaats in der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Als einzige deutschsprachige Enzyklopädie befasst sich das Werk mit der gesamten Breite der italienischen Kultur der Moderne und stellt neben insgesamt über 900 Sachstichwörtern mehr als 150 Persönlichkeiten vor.

Um den oft tiefgreifenden Veränderungen der letzten 20 Jahre gerecht zu werden, wurden für die 2. Auflage zahlreiche neue Stichwörter eingefügt und der Großteil der Artikel der 1. Auflage von Grund auf neu bearbeitet. Der in Zusammenarbeit mit ausgewiesenen Italien-Experten verfasste Band gibt Auskunft über das soziale, wirtschaftliche und politische Leben in Italien, über wichtige Institutionen und Kulturgüter, den Naturraum, das Bildungssystem, die Druckmedien und das Rundfunkwesen.

Graphiken, Tabellen und Register machen das ItalienLexikon zu einem leicht handhabbaren Nachschlagewerk für Romanisten, Historiker, Sozialwissenschaftler, in Italien tätige Unternehmer, Journalisten und Medienfachleute, für Italienreisende und Italienliebhaber sowie für Lehrerinnen und Lehrer der Fächer Italienisch, Geschichte und Sozialkunde.

Namen und ihre Geheimnisse in Erzählwerken der Moderne
Richard Brütting

Namen und ihre Geheimnisse in Erzählwerken der Moderne

Liebesbeweise, aber auch zwischenmenschliche Konflikte beruhen nicht selten auf dem Gebrauch von Namen. Ein Kosename ist wie eine Zärtlichkeit, ein Spottname kann als tiefe Kränkung empfunden werden. Offensichtlich wohnen den Namen geheimnisvolle Kräfte inne, die auf das menschliche Zusammenleben bestimmend einwirken. Die vielfältigen Funktionen von Namen erweisen sich in Religion, Mythos, Märchen, Gesetzgebung, Werbung sowie im Alltag eines jeden von uns.

Dass Namen in der Literatur eine herausragende Rolle spielen, kann daher nicht verwundern. Seit den Anfängen literarischen Schreibens werden die Leser mit Namen-Spielen und kryptischen Benennungen konfrontiert, provoziert und amüsiert. Sowohl bei der Privatlektüre wie in der Literaturwissenschaft gewinnt die Deutung der von den Schriftstellern verwendeten Namen eine immer größere Wichtigkeit. Denn in Namen ist der Sinngehalt literarischer Texte gewissermaßen konzentriert – und dies zeigt sich beispielhaft in Romanen und Novellen von Gustave Flaubert, Thomas Mann, Giuseppe Tomasi di Lampedusa, Cristina Guarducci, Luigi Malerba und Sibylle Lewitscharoff.

Der Band "Namen und ihre Geheimnisse in Erzählwerken der Moderne" ist ein facettenreicher Beitrag zur literarischen Onomastik. Er trägt dem hohen Stellenwert der Namengebung im literarischen Schaffen der genannten Erzähler Rechnung, indem er rätselhafte Namen wie Clawdia Chauchat, Torre di Venere, Yonville, Bendicò, Nemo und Montgomery Cassini-Stahl entschlüsselt und kontextuell einordnet.

Bestellungen sind möglich unter bestellungen@baar-verlag.com oder per Fax an +49(0)34924/829651.

Italien-Ansichten
Richard Brütting / Adrian La Salvia (Hgg./cur.)

Italien-Ansichten. Italien in Selbst- und Fremdwahrnehmung / Immaginario dell´Italia in patria e all´estero [Italien in Geschichte und Gegenwart; 24]

Il processo d´integrazione europea pone il problema dell´identità nazionale degli Stati membri. In Italia l´identificazione con lo Stato, a differenza dell´identità culturale, è decisamente debole. Ma come rilevare l´autocoscienza nazionale degli Italiani? Una risposta la può fornire la ricerca e l´analisi degli stereotipi culturali. Il presente volume studia il concetto di “italianità” nella rappresentazione che gli Italiani hanno di se stessi e nella prospettiva sia dei Tedeschi sia dei Russi che conoscono l´Italia.

Der Prozess der europäischen Integration provoziert die Frage nach der nationalen Identität der Mitgliedsstaaten. Jedoch ist in Italien die Identifikation mit dem Staat – im Unterschied zur kulturellen Identität – nur schwach ausgeprägt. Wie lässt sich das Nationalbewusstsein der Italiener bestimmen? Die Antwort auf diese Frage liegt wesentlich in der Bestimmung und Analyse interkultureller Stereotypen. Der vorliegende Band untersucht das Konzept der “Italianità” aus der Sicht der Italiener sowie deutscher und russischer Italien-Kenner

Beiträge von / Contributi di: G. Bellencin Meneghel, R. Brütting, G. Dondolini, G. Goisis, T. Heydenreich, S. Kokoškina, A. La Salvia, G. Meneghel, S. Sacco, R. Schwaderer, E. Tomasella, A. Tommasi, T. Zonova.

Konflikt und Konsens
Richard Brütting / Svetlana Kokoškina / Sergio Sacco (Hgg./cur.)

Konflikt und Konsens. Deutschland, Italien und Russland auf dem Weg zum vereinten Europa / Conflitto e consenso. La Germania, l´Italia e la Russia verso l´Europa unita. [Italien in Geschichte und Gegenwart; 16]

Wie können Konflikte gelöst, wie kann Einverständnis erreicht werden? Diese Fragen waren Thema des 5. Internationalen Seminars, auf dem deutsche, italienische und russische Wissenschaftler die kulturellen Unterschiede behandelten, die den Weg zur europäischen Einheit behindern. Zugleich unterstrichen sie das gemeinsame kulturelle Erbe der drei Länder. Der Band enthält deutsche und italienische Beiträge mit Zusammenfassungen in Russisch.

Procedere dal Conflitto al Consenso è stato il tema del V Seminario Internazionale in cui studiosi tedeschi, italiani e russi si sono proposti di evidenziare le differenze culturali che ostacolano il cammino verso l´unità europea, ma allo stesso tempo hanno voluto sottolineare il patrimonio culturale comune ai tre Paesi. – Il volume contiene contributi in tedesco e italiano, con riassunti in russo.

Aus dem Inhalt / Dal contenuto: Politisch schreiben, politisch handeln. Scritti politici, azione politica / Das Europa der Literatur und der Kunst. L´Europa della letteratura e dell´arte / Religiöse Kulturen in Europa. Culture religiose in Europa / Europa im sozialen und politischen Wandel. Trasformazioni sociali e politiche in Europa.

Beiträge von / Contributi di: R. Brütting, T. Cerdanzeva, A. Djačenko, Ch. Fischer, P. Gianfelici, E. Gončarova & I. Šiškina, T. Heydenreich, G. Jatskovskaja, S. Kokoškina, A. La Salvia, E. Mazza, G. Meneghel, A. Neuschäfer, S. Sacco, A. Tommasi, E. Vereščagin, T. Zonova.

Dissens und Dialog
Richard Brütting / Sergio Sacco (Hgg./cur.)

Dissens und Dialog. Italien, Deutschland und Russland im interkulturellen Dialog / Dissenso e Dialogo. Italia, Germania, Russia: confronto interculturale. [Italien in Geschichte und Gegenwart; 13]

Der Band dokumentiert das 4. Internationale Seminar. Während der Veranstaltung wurden besonders folgende Problemfelder unter Berücksichtigung vergleichender und interdisziplinärer Forschungsperspektiven behandelt: politische, gesellschaftliche und kulturelle Entwicklungen in Deutschland, Italien und Russland; religionssoziologische Fragen; mediale Präsentation und sprachliche Ausdrucksebene dieser Phänomene; Aspekte des Bildungswesens, des Fremdsprachenunterrichts und der interkulturellen Erziehung in den drei Ländern.

Il volume contiene gli Atti del Quarto Seminario Internazionale. In una prospettiva di ricerca comparata e interdisciplinare, nel convegno sono stati presi in considerazione i seguenti problemi: l´evoluzione politica, sociale e culturale in Germania, Italia e Russia; problemi socio-religiosi; la presentazione di tali fenomeni nei mass-media e a livello di espressione linguistica; aspetti dell´istruzione, dell´insegnamento delle lingue straniere e dell´educazione interculturale nei tre paesi.

Interkulturelle Studien zu Selbst- und Fremdbildern in Europa
Richard Brütting / Günter Trautmann (Hgg./cur.)

Dialog und Divergenz. Interkulturelle Studien zu Selbst- und Fremdbildern in Europa. Ergebnisse Internationaler Seminare 1992-1996.

Im Mittelpunkt dieses Sammelbandes stehen interkulturelle Beziehungen zwischen Russland, Italien und Deutschland. Der Band enthält zudem Beiträge über Ex-Jugoslawien und die Schweiz. Er ist das Ergebnis eines interdisziplinären Dialogs von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die auf drei Internationalen Seminaren versucht haben, ein vorläufiges Fazit aus den leidvollen Erfahrungen des Kalten Kriegs zu ziehen, unterschiedliche Mosaiksteine der europäischen Realitäten zusammenzutragen und neue Perspektiven interkulturellen Verstehens und Lernens zu erörtern.

Seit dem Epochenjahr 1989 steht die Auseinandersetzung mit Fremd- bzw. Feindbildern sowie mit kulturbedingten Kontrasten in der Sprache und im Handeln mehr denn je auf der europäischen Tagesordnung. Ausgehend von derartigen Analysen erfolgen Vorschläge für interkulturelle Erziehung und für einen kulturwissenschaftlich ausgerichteten Fremdsprachenunterricht.

Literaturdidaktische Kommunikationsforschung
Richard Brütting

Literaturdidaktische Kommunikationsforschung. Jacques Prévert als Schulautor.

Im Rahmen eines breit angelegten Forschungsprojekts wurden Theorie und Praxis des Literaturunterrichts im Fach Französisch untersucht. Welche kommunikativen und interpretativen Prozesse spielen sich, weitgehend verborgen vor der Öffentlichkeit, im Klassenraum ab? Welche didaktischen Probleme behindern in besonderer Weise das Lehrer-Schüler-Gespräch? Die Ergebnisse sind ein Beitrag zu einer empirischen, handlungsorientierten Fachdidaktik. Vergleiche mit dem Literaturunterricht in Frankreich ermöglichen ein tieferes Verständnis kultureller Traditionen in unserem Nachbarland.

ecriture und texte
Richard Brütting

‚écriture’ und ‚texte’. Die französische Literaturtheorie «nach dem Strukturalismus». Kritik traditioneller Positionen und Neuansätze.

Der Band stellt die wichtigsten Vertreter der literarischen Avantgarde Frankreichs der 1960-er und 1970-er Jahre vor (R. Barthes, P. Macherey, J. Derrida usw.). Zugespitzt hatte sich die Diskussion durch die Auseinandersetzung der Gruppe TEL QUEL mit der traditionellen Philologie und dem Strukturalismus. Dabei nehmen die Begriffe ‚écriture und texte einen zentralen Platz ein. Diese kritische Würdigung der neueren französischen Literaturtheorie versucht, die Grundlinien einer später auch in Deutschland wegweisenden Diskussion um Begriffe wie „Intertextualität“ und „Diskurs“ aufzuzeigen.

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